Ordnung startet im Kopf. Diesen Satz hat man schon als Kind gehört. Tatsächlich haben unsere Eltern damit recht gehabt.

Das Gefühl, zuviele Gedanken zu haben aber alle gleichzeitig zu hören und den Wunsch man könnte sie in Kisten verpacken. Leider geht das nicht. Dafür können wir unsere Umgebung so organisieren, dass zumindest einmal weniger Gedanken bezüglich unserer Umgebung aufploppen. „dort hast du noch ein unfertiges Projekt“, „Du solltest endlich deine Wäsche zusammen falten“, „Das Essen von gestern steht ja immernoch da“, „ich wollte eigentlich mal wieder nen entspannten Abend machen“, „aber zuerst muss ich dort und dort noch aufräumen“,…….. Ich könnte Stundenlang noch Beispiele aufzählen, von Gedanken, welche uns im Alltag stressen. Diese führen zu Enerie Löchern und schlussendlich kommt man zu garnichts.

Mir half dabei einerseits mich um mich selbst und meine Psyche zu kümmern. So lernte ich mich und meine Bedürfnisse immer besser kennen. Ich erstellte für mich Ordnungssysteme, welche meinem Kopf Ruhe geben, mir es aber auch erlauben Tage mit weniger Energie zu haben. Zum Beispiel mit einer Krams Kiste oder selbst für die Zwischenwäsche gibt es nun einen festen PLatz. Bedürfnis: meine Wäsche wohin schmeissen, wenn ich nicht weiss wohin damit. Oftmals die Lösung: Boden/ Bürostuhl, Bett. Angepasste Lösung: Ein Kleiderständer oder Kleiderhänker, welcher beim Wäsche machen abgeräumt wird. Was mir ebenfalls sehr half in schwierigeren Zeiten durch zu kommen, sind Routinen. Sie helfen mir jeden Morgen, neu in den Tag zu starten und in Momenten der Reizüberflutung muss ich beispielsweise nicht mehr soviel nachdenken, da die Routine nicht so viele Gedanken braucht.

Das alles muss nicht von einem auf den anderen Tag funktionieren, auch nicht jeden Tag. Dennoch darf man dran bleiben.

„Die kleinen Entscheidungen, die wir jeden Tag treffen, können dazu beitragen eine Welt zu erschaffen, wie wir sie uns wünschen.“